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Ursprünglich als Heimatmuseum gegründet, lag der inhaltliche Schwerpunkt der Museumsarbeit in der Adorfer Stadtgeschichte. Durch die in den letzten 20 Jahren neu hinzu gekommenen
Ausstellungsabschnitte:
• Perlmutter

• Miniaturschauanlage „Klein-Vogtland“

• Botanischer Garten
werden auch diese entsprechenden Themen:
• Flussperlmuschel – vogtl. Perlenfischerei –
Perlmutterwarenherstellung

• vogtländische Sehenswürdigkeiten

• alpine Flora

mit all den museumsspezifischen Aufgaben zusätzlich inhaltlich bearbeitet.

 
Museumsarbeit
 

Das Museum Adorf versteht sich entsprechend der Definition des Internationalen Museumsrates ICOM als eine nicht gewinnorientierte ständige Einrichtung im Dienste der Gesellschaft und ihrer Entwicklung, die der Öffentlichkeit zugängig ist und materielle Zeugnisse über den Menschen und seine Umwelt erwirbt, bewahrt, erforscht, bekanntmacht und ausstellt.

Der Gast sieht dabei eigentlich nur das Endprodukt der täglichen Museumsarbeit: die Ausstellung. Die Hauptaufgaben und unabdingbar notwendigen Vorarbeiten sind nicht so sichtbar, aber umso wichtiger.
Was sind „sichtbare“ und was „unsichtbare“ Tätigkeiten in einem Museum?

Sichtbar
ist hauptsächlich die Öffentlichkeitsarbeit, besonders die Ausstellung, die der Gast besichtigen kann.
Unsichtbar
bleiben dagegen meist:

• die Sammeltätigkeit
(die größere Zahl an Musealien befindet sich in
den Magazinen),

• die Restaurierungen an den Objekten,

• die Dokumentationsarbeiten (Inventarisierung,
Katalogisierung, Fotodokumentation) und

• die Forschungen zu den Gegenständen sowie
der Geschichte allgemein.
 
Aber all diese Arbeiten sind eben UNBEDINGT notwendig, um eine sinnvolle, sichtbare und begreifbare Ausstellung zu gestalten.
 
  Nicht das pure Zurschaustellen von alten Gegenständen macht den Sinn eines Museums, sondern das zielgerichtete Sammeln, das langfristige Bewahren, die exakte Dokumentation und das wirklichkeitsnahe Erforschen bilden die Grundlage für eine sehenswerte Ausstellung.
 
Für wen wir arbeiten
 
Wir sehen uns als kultureller und touristischer Dienstleister. Im Mittelpunkt stehen dabei unsere Gäste in den Ausstellungen. Deren Zufriedenheit ist für uns ein wichtiger Gradmesser. Die Beantwortung von mündlichen und schriftlichen Anfragen zu den verschiedensten Themen ist ein weiterer Teil der Öffentlichkeitsarbeit.
 
Träger und Partner
 
Das Museum Adorf wird mit seinen vier Sammlungen und Ausstellungen von der Stadt Adorf/Vogtl. getragen.

Als regional bedeutsame Einrichtung fördert außerdem der Kulturraum Vogtland – Zwickau im Rahmen des Sächsischen Kulturraumgesetzes das Museum.

Nicht nur Adorfer und Vogtländer, sondern auch oft die Besucher selbst helfen durch Spenden, durch Schenkungen von Exponaten die Sammlungen zu erweitern.

Dafür und natürlich für jedwede weitere Unterstützung sind wir als Museumsmitarbeiter dankbar, hilft es doch, unseren nachkommenden Generationen einen kleinen Schatz zu hinterlassen und in der heutigen Zeit eine Sehenswürdigkeit in der Region anzubieten.



Wir arbeiten in der Gegenwart, oft mit der Vergangenheit für die Zukunft.
  werbende Schriften Markneukirchen
 
Museum Adorf • Freiberger Tor • Freiberger Str. 8 • 08626 Adorf/Vogtl.
Tel. & Fax: 037423 / 22 47• eMail:
museum@adorf-vogtland.de